Überschrift der Bühne

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Was gibt es Neues im Versicherungsdschungel ?

Hier werden Sie in Zukunft immer wieder aktuelle Informationen zu den Neuerungen und Änderungen der unterschiedlichsten Versicherungen erfahren. Verständlich für jeden. 

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Das ändert sich 2021 – Teil 1: Gesundheit und Umwelt: Von Masern-Impfung bis CO2-Steuer

Das ändert sich 2021 – Teil 1: Gesundheit und Umwelt: Von Masern-Impfung bis CO2-Steuer

Masern-Impfpflicht

Seit dem 1. März 2020 gilt bereits für Kinder, die neu in eine Kita oder Schule aufgenommen wurden, die Masern-Impfpflicht. Kinder, die schon vor diesem Datum in diesen Einrichtungen betreut wurden, müssen den Nachweis bis zum 31. Juli 2021 erbringen. Diese Frist gilt auch für das Personal. Laut Bundesgesundheitsministerium können die Impfungen durch die Eintragung im Impfausweis oder im gelben Kinderuntersuchungsheft nachgewiesen werden.

GKV-Zusatzbeitrag steigt

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag wird im neuen Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf 1,3 Prozent angehoben. Der Gesamtbeitrag wird dann bei einem unveränderten allgemeinen Satz von 14,6 Prozent bei 15,9 Prozent im Jahr 2021 (2020: 15,7 Prozent) liegen. Wie hoch dieser Zusatzbeitrag bei der jeweiligen Krankenkasse tatsächlich ausfällt, kann durchaus unterschiedlich sein. In jedem Fall berechtigt eine Erhöhung zu einer Sonderkündigung. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate. Ab 1. Januar 2021 bindet sich ein gesetzlich Krankenversicherter dann aber nicht mehr wie bisher mindestens 18 Monate, sondern nur noch 12 Monate an die neue Krankenkasse.

Krankenkassenwechsel wird leichter

Bei einem Krankenkassen-Wechsel müssen Sie gegenüber der neuen Kasse ab Januar nur noch die Aufnahme erklären. Eine Kündigung bei dem bisheringen Anbieter ist damit hinfällig. Die bisherige Krankenversicherung wird von der neu gewählten Krankenkasse elektronisch im Rahmen eines neuen Meldeverfahrens über die Kündigung informiert. Die Mitgliedschaft kann grundsätzlich – unter Beachtung der Bindungsfrist – immer zum Ende des übernächsten Monats gekündigt werden.

Gesundheitskarte

Gesetzliche Krankenkassen müssen ihren Versicherten ab 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte (ePA) anbieten. Wichtige Daten stehen so im Notfall schneller zur Verfügung und Doppeluntersuchungen können vermieden werden. Als Versicherter können Sie selbst entscheiden, ob und welche Daten in der ePA gespeichert werden sollen.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bald online

Im neuen Jahr muss die Krankschreibung an die Krankenkasse nicht mehr per Post oder App geschickt werden. Die Übermittlung läuft automatisch vom ausstellenden Arzt. Ab 2022 sollen dann auch Arbeitgeber die Möglichkeit bekommen, bei den Krankenkassen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen elektronisch abzurufen.

Heilmittel-Verordnung länger gültig

Rezepte für beispielsweise Physio- oder Ergotherapie, für Krankengymnastik oder Logopädie mussten bisher innerhalb von 14 Tagen nach Ausstellung eingelöst werden. Mit dem Jahreswechsel verändert sich die Heilmittelverordnung und damit erhöht sich diese Frist auf 28 Tage. Besteht aus Sicht des behandelnden Arztes ein dringenderer Behandlungsbedarf, kann er das auf der Verordnung kennzeichnen. Ferner darf der Arzt künftig mehr Verordnungen ausstellen als bislang, ohne bei der Krankenkasse eine Vorab-Genehmigung zu beantragen. Der bestehende Deckel gilt dann nicht mehr. Vielmehr dient er lediglich als Orientierungshilfe. Zwischen Erst- und Folgeverordnung wird künftig nicht mehr unterschieden.

Medikamente per E-Rezept

Ab 1. Juli 2021 soll es das E-Rezept geben. Das ist per App abrufbar. Versicherte können ihre Medikamente in der Apotheke vor Ort oder online einlösen. Damit kann der Gang in eine Arztpraxis etwa nach einer Videosprechstunde komplett entfallen. Ein Jahr später soll es gar keine gedruckten Rezepte mehr geben, sondern nur noch das elektronische Rezept.

Verbot von Einwegplastik

Wattestäbchen, Teller, Becher, Strohhalme und Co. gibt es schon längst nicht mehr nur als Plastikvariante, sondern in umweltfreundlicherer Form. Ab Mitte 2021 werden die Einwegprodukte aus Plastik endgültig verboten. Ein großer Teil des sich schwer zersetzenden Plastikmülls, der sich insbesondere in den Meeren sammelt, besteht aus eben jenen Gegenständen. Viele Fische und andere Meeresbewohner verfangen sich darin oder nehmen Teile als vermeintliche Nahrung auf – und sterben daran.

CO2-Bepreisung kommt

Die Bundesregierung führt ab 2021 eine CO2-Bepreisung für die Bereiche Wärme und Verkehr ein (zunächst 25 Euro je Tonne). Laut ADAC erhöhen sich die Preise für Benzin und Diesel dadurch pro Liter um sieben bis acht Cent. Als Ausgleich soll allerdings die EEG-Umlage in den Stromkosten gesenkt werden, um die Verbraucher zu entlasten. Gleichzeitig wird die Pendlerpauschale von 30 auf 35 Cent je Kilometer angehoben.

Das ändert sich 2021 – Teil 2: Finanzen und Arbeit: Von Soli bis Mindestlohn

Das ändert sich 2021 – Teil 2: Finanzen und Arbeit: Von Soli bis Mindestlohn

Tschüss, Soli!

Unter anderem die Kosten der deutschen Einheit waren ein Grund für die Einführung des Solidaritätszuschlags, kurz Soli. Im Juli 1991 wurde er das erste Mal erhoben. 5,5 Prozent der Einkommens- und Körperschaftssteuer musste bisher dafür aufgebracht werden. Ab Januar 2021 ist der Soli für die meisten Bürger hierzulande Geschichte. Vor allem kleinere und mittlere Einkommen sollen dadurch entlastet werden. Wie hoch die Ersparnis konkret ist, hängt vom individuellen Einkommen ab. Diverse Soli-Ersparnis-Rechner, etwa beim Bundesfinanzministerium, zeigen den eingesparten Betrag.

Grundrente wird eingeführt

Ab dem 1. Januar wird die Grundrente eingeführt. Rund 1,3 Millionen Bezieher einer niedrigen Rente werden laut Bundesarbeitsministerium von diesem Zuschlag zur Rente profitieren. Wer mindestens 33 Jahre berufstätig war, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt und in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt hat, kann ab Januar auf die Grundrente hoffen. Weitere Bedingung: Der Verdienst muss durchschnittlich zwischen 30 und 80 Prozent des Durchschnittsverdienstes gelegen haben. Wie hoch der Zuschlag ist, der im Übrigen nicht explizit beantragt werden muss, wird individuell ermittelt. Höchstens 418 Euro im Monat sind möglich. Durchschnittlich rechnet das Bundesarbeitsministerium mit einem monatlichem Plus von 75 Euro.

Beitragsbemessungsgrenzen in der bAV

Mit dem neuen Jahr wird die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) angehoben. Im Westen werden es 85.200 Euro sein und im Osten 80.400 Euro. Bis zu dieser Grenze muss in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt werden. Einkünfte, die darüber liegen, sind rentenversicherungsfrei. Auch für die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist die BBG eine wichtige Kennzahl. Denn Arbeitnehmer können bis zu 8 Prozent davon steuerfrei und 4 Prozent sozialabgabenfrei in eine betriebliche Altersversorgung investieren. Das bedeutet, dass ein monatlicher Beitrag in Höhe von 568 Euro in die bAV nicht besteuert wird und auf 284 Euro im Monat keine Sozialabgaben fällig werden. Wichtig: Ist im bAV-Vertrag bereits eine BBG-Dynamik intergriert, wird der Beitrag für die Altersvorsorge immer an die jeweilige Beitragsbemessungsgrenze angepasst.

Höhere Sonderausgaben bei der Rürup-Rente

Planmäßig steigt bei der Rürup-Rente, die vor allem als staatlich geförderte Altersvorsorge für Selbstständige konzipiert ist, der als Sonderausgabe steuerlich absetzbare Betrag. Zum einen erhöht er sich auf 25.787 Euro für Alleinstehende und 51.574 für Verheiratete. Zum anderen können davon künftig nicht mehr nur 90 Prozent, sondern ab 2021 92 Prozent geltend gemacht werden.

Mehr Geld für Kinder

Das monatliche Kindergeld steigt ab 2021. Für die ersten beiden Kinder erhalten Eltern dann statt bisher jeweils 204 Euro je 219 Euro. Für das dritte Kind gibt es 225 Euro und für das vierte 250 Euro. Zudem wird der Kinderfreibetrag angehoben. Bei einer gemeinsamen Veranlagung beträgt der Freibetrag künftig 8.388 Euro.

Baukindergeld wird verlängert

Eine weitere gute Nachricht für Familien mit Kindern: Das sogenannte Baukindergeld, ein Zuschuss, der seit Januar 2018 für den Kauf oder den Bau von selbstgenutzten Immobilien gewährt wird, kann noch etwas länger beantragt werden. Statt nur noch bis zum Jahresende können Eltern, die bis zum 31. März 2021 den Kaufvertrag unterschreiben oder mit dem Bau beginnen, hierfür einen Antrag stellen. Zehn Jahre lang erhalten sie bei Erfüllen der notwenigen Voraussetzungen pro Kind jährlich 1.200 Euro.

Wohnungsbauprämie wird verbessert

Um Wohneigentum zu fördern, wurde auch die Wohnungsbauprämie verbessert. Ab 2021 steigt der zulagenbegünstigte Sparbetrag für Alleinstehende von 512 auf 700 Euro und bei Paaren von 1.024 auf 1.400 Euro pro Jahr. Des Weiteren liegt die Förderung dieses Sparbetrags dann bei 10 Prozent statt wie bisher bei 8,8 Prozent. Und die dritte Veränderung betrifft die Einkommensgrenzen, bis zu der ein Zuschuss gewährt wird. Bislang galt für Alleinstehende ein zu versteuerndes Einkommen von 25.600 Euro. Hier sind es künftig von 35.000 Euro. Bei Paaren waren es 51.200 Euro. Diese Grenze wird auf 70.000 Euro angehoben.

Mindestlohn steigt 

Auch der gesetzliche Mindestlohn steigt ab Januar. Zunächst werden es 9,50 Euro brutto Stundenlohn sein. In weiteren Schritten gibt es dann mehr Geld. Ab 1. Juli 2021 erhöht sich der Bruttostundenlohn auf 9,60 Euro. Im Jahr 2022 folgen zwei weitere Anpassungen: ab 1. Januar 2022 auf 9,82 Euro und ab 1. Juli 2022 auf 10,45 Euro brutto pro Stunde.

Pflegeversicherung ?! Mehr Beitrag ab 2019 aber nicht mehr Leistung !

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist eine Grundabsicherung im Pflegefall. Auch die Politik hatbegriffen, dass die bisherige Situation nicht ausreichend ist. Der Beitrag wird ab 01.01.2019
um 0,5 % für alle erhöht. Ein Schritt in die richtige Richtung. Das Pflegepersonal soll ausgebaut werden,es sollen 13000 neue Stellen geschaffen werden, finanzielle Besserstellung für Personal soll neue Anreize bieten.

Aber was ist mit den Leistungen ?  

Keine Verbesserung in Sicht ! Schon ab dem ersten Pflegegrad entsteht eine finanzielle Lücke, die mit jedem Grad höher wird.

Einzige Alternative ist eine eigene Pflegetagegeldversicherung, die davor schützt, im Falle der Pflegebedürftigkeit auch noch finanziell ruiniert zu werden.

Wir beraten Sie gern über die verschiedenen Angebote am Markt.

Sprechen Sie uns an.


Wir zeigen Ihnen Ihre Möglichkeiten

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Thomas Kwiatkowski
Versicherungsmakler Thomas Kwiatkowski

Tückingstr.4
58135 Hagen

0 23 31/58 93 93
versicherungsmaklerkwiatkowski@gmail.com


Arbeitskraftsicherung: Rote Laterne für Deutschland

Arbeitskraftsicherung: Rote Laterne für Deutschland

Wer hätte das gedacht? Im internationalen Vergleich haben Deutsche bei der Absicherung ihrer Arbeitskraft über eine private Versicherung die rote Laterne. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Smith School , Universität Oxford, im Auftrag der Zurich Versicherung bei mehr als 11.000 Personen aus Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien und der Schweiz, Australien, Brasilien, Malaysia, Mexiko, den USA sowie Hongkong. Danach haben in Deutschland nur 17 Prozent der Befragten privat vorgesorgt für den Fall, dass sie irgendwann zu krank zum Arbeiten sind. Zum Vergleich: In Hongkong und Malaysia leisten sich dafür sechs von zehn Befragten privaten Versicherungsschutz.

Dass sich hierzulande nur wenige Menschen vor krankheitsbedingtem Einkommensverlust schützen, könnte am vergleichsweise umfassenden Sozialversicherungssystem liegen. Doch diese Einschätzung erweist sich als trügerisch. Wer 2014 erstmals eine Erwerbsminderungsrente vom Staat erhielt, musste sich in Deutschland mit 627 Euro im Monat begnügen (alte Bundesländer). Und wer die Mindestanforderungen nicht erfüllt oder gar nicht gesetzlich versichert ist, geht häufig sogar leer aus. Das trifft viele Selbstständige, aber auch Hausfrauen und -männer, Studierende oder Berufsanfänger.

Den besten Schutz bei Verlust der Arbeitskraft bietet eine Versicherung bei Berufsunfähigkeit (BU). Die zahlt eine Rente, wenn die bisherige Tätigkeit weniger als zur Hälfte oder gar nicht mehr ausgeübt werden kann. Wer handwerklich arbeitet, schon älter ist oder Vorerkrankungen mitbringt, muss für diesen Vertrag allerdings tief in die Tasche greifen oder bekommt ihn erst gar nicht. Aber das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Mittlerweile gibt es einige Alternativen zur BU. Manche Policen zahlen erst, wenn die Arbeitskraft unter drei Stunden am Tag sinkt, egal in welchem Beruf. Andere Tarife leisten bei schweren Erkrankungen wie Herzinfarkt, Krebs oder Multipler Sklerose, unabhängig davon, ob man noch arbeitsfähig ist. Unfallpolicen und private Pflegeversicherungen decken ebenfalls einige Risiken ab. In jedem Fall gilt: Je früher ein Vertrag zustande kommt, umso günstiger der Beitrag.